Donnerstag, 24. Mai 2012

Tessa Hennig "Emma verduftet"


Schon das schön und mit dem Guckloch besonders gestaltete Cover (wenngleich dieses keinen Bezug zur eigentlichen Geschichte hat) verspricht - hier gibt es einen Frauenroman zu lesen.

Eine Frau in den 50ern merkt plötzlich, dass ihr bisheriges Leben doch nicht das Leben war, welches sie auch weiterhin leben möchte. Und nun soll sich daran etwas ändern.

Der Schreibstil von Tessa Hennig gefällt mir sehr gut, er ist flüssig zu lesen und lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Die Protagonsiten allesamt gut dargestellt, entstehen von selbst vor dem inneren Auge. Etwas Selbstmitleid, etwas Romantik, Urlaubsfeeling, Träume.

In der einen oder anderen Situation erkennt sich sicherlich jede Frau im mittleren Alter wieder und das macht das Buch so liebens- und lesenswert. Ein kurzweiliger Roman für den Urlaub oder laue Stunden im Garten.