Der Titel und das Cover lassen einen Roman im Stil einer kitschigen Liebesgeschichte vermuten – aber weit gefehlt.
Erzählt wird die Geschichte um Enrique und Margaret, ihr Kennenlernen, ihre Ehe mit wenigen Höhen und vielen Tiefen und ihr Ende, besiegelt durch die Krebserkrankung von Margaret.
Die Erzählung springt ständig zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her – was mich persönlich etwas stört. Mal befindet man sich in der etwas schwierigen wie auch teils lustigen Kennenlernphase, dann wieder in der tiefen Krise ihrer Ehe, die kurz vor dem Scheitern steht, dann wieder in der traurigen Gegenwart, plötzlich wieder am Anfang der Beziehung.
Die Beschreibung der letzten Wochen kurz vor dem Tod Margarets geht mir emotional sehr nah, obwohl sie recht sachlich geschrieben ist. Man empfindet sehr deutlich die tiefe, im Laufe der Beziehung erst entstandene und an der Krankheit gewachsene Liebe der beiden, die darin gipfelt, Margaret einen geplanten Abschied von ihren Lieben und einen in allen Details geplanten Tod zu ermöglichen.
Ein in meinen Augen lesenswertes Buch zu einem schwierigen Thema.

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