Mittwoch, 24. März 2010

"Finstere Orte" von Gillian Flynn

 
Die Hauptperson ist Libby Day, welche neben ihrem Bruder Ben, dem als Mörder Verurteilten, die einzig Überlebende ihrer Familie ist, welche grausam getötet wurde.

Die Handlung springt kapitelweise zwischen damals, den Tagen und Wochen vor dem Massaker und heute hin und her.
Der Leser lernt die Mitglieder der Familie, ihre Macken und ärmlichen Lebensumstände kennen.

Libby, die als Frau von Anfang 30 bisher von Spenden anderer lebte, muss sich jetzt nach 25 Jahren ihrer Geschichte stellen, um damit weiterhin Geld verdienen zu können.
So wird nach und nach die Wahrheit aufgerollt… hat sie damals zu Recht ihren Bruder Ben mit ihrer Aussage hinter Gitter gebracht oder war doch alles anders?

Die Personen sind allesamt recht düster und nicht sonderlich sympathisch. Ein permanent beklemmendes Gefühl macht sich breit und ich habe an manchen Stellen einfach einige Seiten ungelesen überblättert – es war mir beim Lesen vor dem Einschlafen dann doch zu grausam.

Wenn man sich erstmal durch die ersten 100 Seiten gequält hat, wird die Story spannend und nimmt eine Wende, die man vielleicht geahnt, aber so dann doch nicht gedacht hätte.

Düstere Geschichte, zum Ende hin spannend, dennoch Geschmackssache.

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